Altdeutschland Silber Taler Sachsen Altenburg
Bei uns erhalten Sie nur Originalware in bester Qualität!
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Josef,1834-1848. Silber Taler 1841
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Georg, 1848-1853. Silber Vereinsdoppeltaler 1852
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Ernst I., 1853-1908. Silber Vereinstaler 1869
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Josef, 1834-1848. Kupfer 2 Pfennig 1841
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Josef, 1834-1848. 1 Neugroschen (10 Pfennige) 1842
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Josef, 1834-1848. Silber Vereinsdoppeltaler 1842. Nur 4.700 Exemplare geprägt.
Altdeutschland Silber Taler Sachsen Altenburg
Bei uns erhalten Sie nur Originalware in bester Qualität!Altdeutschland Silber Taler
Sachsen Altenburg Herzogtum: Sachsen-Altenburg entstand durch den Erbteilungsvertrag vom 12. November 1826, hierbei fiel es an Herzog Friedrich, der dafür Hildburghausen an Meiningen abtrat. Im Staatsgrundgesetz vom 29. April 1831 gab er dem Land eine ständische Verfassung. Unter seinem Sohn und Nachfolger Joseph kam es 1848 in Altenburg zu revolutionären Unruhen. Der Landtag verabschiedete am 10. April 1848 ein neues Wahlgesetz auf der Grundlage direkter allgemeiner Wahlen, hob die Zensur auf und ließ das Militär auf die Verfassung vereidigen. Als der Herzog jedoch zögerte, den neu gewählten Landtag einzuberufen, drohten revolutionäre Aufstände, gegen die er sächsische Truppen aus Leipzig zu Hilfe rief. Am 30. November 1848 dankte er zugunsten seines Bruders Georg ab, der 1850 ein neues, auf dem Dreiklassenwahlrecht beruhendes Wahlgesetz einführen ließ, das sein Sohn Ernst I, mit Verordnung vom 12. März 1855 wieder aufhob. Nachdem Sachsen-Altenburg bereits 1862 mit Preußen eine Militärkonvention abgeschlossen hatte, beteiligte es sich am Deutschen Krieg 1866 auf preußischer Seite und wurde am 18. August 1866 Mitglied des Norddeutschen Bundes. Im Deutschen Reich bestand Sachsen-Altenburg bis 1918 als Herzogtum. Nach der Dresdener Münzkonvention vom 30. Juli 1838 münzte Sachsen-Altenburg seit 1841 aus der feinen Mark Silber zu 233,855 g:7 Doppeltaler = 14 Taler = 84 1/16 Taler oder 5 Neugroschen. 1 Taler = 30 Neugroschen = 300 Pfennige. Nach dem Wiener Münzvertrag vom 24. Januar 1857 wurden im 30-Taler-Fuß aus dem Zollpfund zu 500g geprägt: 30 Taler = 180 1/16 Taler oder 5 Neugroschen.
Das Herzogtum gehörte im Mittelalter zur Markgrafschaft Meißen, seit der Leipziger Teilung von 1485 zum Gesamtbesitz der Ernestiner. Nach weiteren Landesteilungen gehörte es seit 1672 zu Sachsen-Gotha. Nach dem Aussterben der Linie Sachsen-Gotha-Altenburg 1826 fiel ganz Sachsen-Hildburghausen und der Saalfelder Teil von Sachsen-Coburg-Saalfeld an Sachsen-Meiningen. Herzog Friedrich III. von Sachsen-Hildburghausen erhielt dafür im Gegenzug Sachsen-Altenburg als selbständiges Herzogtum. Nachdem das Herzogtum Sachsen-Altenburg am 29. April 1831 eine Verfassung erhalten hatte, trat es 1833/34 als souveräner Bundesstaat dem Deutschen Zollverein bei, 1867 dem Norddeutschen Bund und schließlich 1871 dem Deutschen Reich. Als letzter Regent des Herzogtum Sachsen-Altenburg dankte am 13. November 1918 Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg ab und der Freistaat Sachsen-Altenburg wurde gegründet. Letzter herzoglicher Staatsminister war Waldemar von Wussow (1915-1918). In Altenburg besaß das Herzogtum eine Spielkartenfabrik von Weltruf, wie auch in Kahla eine Porzellanindustrie. In geringem Umfang wurden auch Maschinen- und Metallwaren produziert. Die Landwirtschaft betrieb vor allem den Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, Obst und Gemüse. Für das Jahr 1907 wird der Viehbestand des Herzogtums mit 12.401 Pferden, 67.745 Rindern, 7.568 Schafen, 77.681 Schweinen und 15.594 Ziegen wiedergegeben. Im selben Jahr produzierte der Bergbau 3.060.777 Tonnen Braunkohle. Sachsen-Altenburg 1603–1672: 1603–1618 vormundschaftlich Kurfürst Christian II. von Sachsen und Johann Georg I. von Sachsen anstelle von Johann Philipp, Friedrich (1599–1625), Johann Wilhelm (1600–1632) und Friedrich Wilhelm II., Söhne von Friedrich Wilhelm I. 1618–1639 Johann Philipp (1597–1639). 1639–1669 Friedrich Wilhelm II. (1603–1669). 1669–1672 vormundschaftlich Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen und Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz anstelle von Friedrich Wilhelm III. (1657–1672), Sohn von Friedrich Wilhelm II. Sachsen-Altenburg 1826–1918: 1826–1834 Friedrich (1763–1834). 1834–1848 Joseph (1789–1868). 1848–1853 Georg (1796–1853) – Bruder von Joseph. 1853–1908 Ernst I. (1826–1908). 1908–1918 Ernst II. (1871–1955) – Neffe von Ernst I.

Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Josef, 1834-1848. 1/2 Neugroschen (5 Pfennige) 1842
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Georg, 1848-1853. Kupfer 1 Pfennig 1852
Sachsen Altenburg Herzogtum Taler
Ernst I., 1853-1908. Kupfer 2 Pfennig 1856
