Altdeutschland Taler Bayern Konventionstaler

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Maximilian IV. Joseph, 1799-1825 Silber Konventionstaler 1799
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Maximilian IV. Joseph, 1799-1825 Silber Konventionstaler 1799


Maximilian IV. Joseph 1799-1805 Silber Konventionstaler 1803
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Maximilian IV. Joseph 1799-1805 Silber Konventionstaler 1803


Königreich 1/2 Silber Konventionstaler Maximilian I Joseph 1809
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Königreich 1/2 Silber Konventionstaler Maximilian I Joseph 1809


Silber Konventionstaler Maximilian I. Joseph 1825
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber Konventionstaler Maximilian I Joseph 1825


Silber Probe Konventionstaler Maximilian I Joseph 1818
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber Probe Konventionstaler Maximilian I Joseph 1818


Silber 1/2 Konventionstaler Lohn des Preis
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber 1/2 Konventionstaler Lohn des Preis


Silber Konventionstaler 1803
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber Konventionstaler 1803


Silber 1/2 Konventionstaler 1805
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber 1/2 Konventionstaler 1805


Silber Konventionstaler 1799
Bayern Kurfürstentum & Königreich Konventionstaler
Silber Konventionstaler 1799

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Altdeutschland Silber Taler Münzen Bayern
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Die Napoleonischen Kriege brachten Bayern, das auf französischer Seite stand und dem Rheinbund angehörte, einerseits den Verlust seiner linksrheinischen Gebiete, andererseits den Zuwachs zahlreicher geistlicher und weltlicher Herrschaften in Franken und Schwaben. So gewann es, um die wichtigsten Gebiete zu nennen, Würzburg, Bamberg, Augsburg, Kempten, Passau, Eichstätt und Ansbach hinzu. 1806 nahm der Kurfürst die Königswürde an. 1813 sagte sich Bayern vom Rheinbund los und wandte sich gegen Frankreich. Im Frieden von Paris 1815 konnte es seinen Besitzstand wahren. Es erhielt 1818 eine konstitutionelle Verfassung mit zwei Kammern als der Vertretung der Stände. Mehrere vorausgegangene Zollverträge führten 1834 zum deutschen Zollverein. 1848 veranlassten Unruhen den König abzudanken. Der Ausgang des preußisch-österreichischen Krieges 1866 zwang Bayern, das auf der Seite Österreichs stand, zum Abschluss eines Bündnisses mit Preußen. Der Beitritt zum Reich ( 23. November 1870 ) ließ Bayern verschiedene Sonderrechte, so eine eigene Diplomatie, eine eigene Post- und Eisenbahnverwaltung. 1918 wurde das Land zur Republik ausgerufen und erhielt 1919 als Freistaat eine neue Verfassung. Bayern münzte seit 1753 nach dem Konventionsfuß. Aus der Gewichtsmark Feinsilber ( 234 g ) wurden 10 Konventionstaler zu je 2 Konventionsgulden hergestellt, der Gulden zu 60 Kreuzer gerechnet, der Kreuzer zu 4 Pfennig, der Pfennig zu 2 Heller. Dieser 20-Gulden-Fuß entwickelte sich bald zum 24-Gulden-Fuß und seit 1800 zum 24 ½ -Gulden-Fuß weiter, der 1837 in Bayern gesetzlich wurde. Die Verbindung des süddeutschen 24 ½-Gulden-Fußes mit dem norddeutschen 14-Taler-Fuß stellte die seit 1838 geprägte Vereinsmünze dar, das 2-Taler- oder 3 ½ -Gulden-Stück. Der Wiener Münzvertrag von 1857, in dem sich fast alle deutschen Staaten und Österreich in einem gemeinsamen Münzwesen zusammenfanden, führte an Stelle der Gewichtsmark das Zollpfund zu 500 g ein sowie den Vereinstaler des 30-Taler-Fußes, demgemäß man 30 Taler aus dem Pfund Feinsilber münzte. In Bayern blieb weiterhin der Gulden zu 60 Kreuzer die Hauptmünze. In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts lief neben den Konventionsmünzen in den süddeutschen Ländern der Kronentaler um, eine ursprünglich österreichisch-niederländische Münze, die u.a. auch in der Münchener Münzstätte geprägt wurde. Die Goldmünzen waren eigentlich keine gesetzlichen Zahlungsmittel, da Gold nicht Währungsmetall war. Goldmünze war bis 1857 der Dukat, von da ab bis zur Einführung der Goldmark die Vereinskrone. Mit dem Münzgesetz von 1873 trat an Stelle der Landeswährung die Reichswährung, eine Goldwährung mit der Rechnungseinheit der Goldmark zu 100 Pfennig. Umrechnungen: 1 Vereinskrone 15 Gulden 54 Kreuzer; 1 Dukat = 5 Gulden 36 Kreuzer;  1 Krontaler 2 Gulden 42 Kreuzer; 1 Konventionstaler 2 Gulden 24 Kreuzer; 1 Vereinstaler 1 Gulden 45 Kreuzer; 1 Gulden 1,71 Mark; Münzstätten: Mannheim, 1802 für die Rheinpfalz Hall, 1806 für Tirol München

Maximilian I Maria Michael Johann Baptist Franz de Paula Joseph Kaspar Ignatius Nepomuk war als Maximilian IV. zunächst Herzog von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und später erster König des Königreichs Bayern. Bei seinen Untertanen wurde er mit der populären Kurzform seines Namens „König Max“ genannt. Maximilian Joseph stammte aus einer Pfälzer Seitenlinie der Familie der Wittelsbacher. Seine Eltern waren Friedrich Michael, Herzog von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler (1724–1767) und Maria Franziska Dorothea von Pfalz-Sulzbach. Aufgewachsen war er in Frankreich, vor allem in Straßburg, wo er später auch Oberst im Corps d'Alsace der französischen Armee war. Ursprünglich nicht zum Thronfolger vorgesehen, erbte Maximilian 1778 die Grafschaft Rappoltstein und wurde 1795 Nachfolger seines Bruders Karl II. August im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, das bereits von der französischen Revolutionsarmee besetzt war. Er wählte das damals preußische und nach dem Frieden von Basel neutrale Ansbach zu seiner Exilresidenz. Nach dem Tod des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor wurde er als nächster Verwandter im Jahre 1799 als Maximilian IV. Joseph dessen Nachfolger in allen Gebieten der Wittelsbacher. Er verlegte 1800 die Erste Bayrische Universität von Ingolstadt nach Landshut. Seine französische Erziehung, die Annexionsbestrebungen der Habsburger und die Dominanz der Armee Napoleons führten unter seiner Regentschaft zwischen 1805 und 1813 zu einer engen Anlehnung Bayerns an das napoleonische Frankreich. 1781 wurde er Ehrenmitglied der Bayr. Akademie der Wissenschaften. 1802 bis 1803 wurde die Säkularisation in Bayern durchgeführt, in deren Verlauf nahezu alle Klöster in Bayern aufgehoben wurden und das Kirchengut an den bayerischen Staat fiel. Bayern wurde 1806 unter dem Minister Maximilian Graf von Montgelas auch zum führenden Mitglied im Rheinbund und Bündnispartner von Napoléon. Für seine Bündnistreue (seit dem Geheimvertrag von Bogenhausen im Jahre 1805) wurde im Frieden von Pressburg Bayern zum Königreich durch den französischen Kaiser aufgewertet und Max Joseph am 1. Januar 1806 in München als Maximilian I. Joseph zum ersten König Bayerns erhoben. Die Anlehnung an Frankreich hatte jedoch einen hohen Preis: So mussten 1812 dreißigtausend Bayern Napoléons Feldzug gegen Russland mit dem Leben bezahlen. Bayern wurde durch Tirol und Salzburg erheblich erweitert und konnte auf dem Wiener Kongress 1814 die Abtretung dieser Gebiete an Österreich durch den Erwerb fränkischer und schwäbischer Bezirke und die Rückgabe der Rheinpfalz kompensieren, da Maximilian am 8. Oktober 1813 - noch 10 Tage vor der Völkerschlacht bei Leipzig - durch den Vertrag von Ried die Kooperation mit Napoleon aufgab und eine Verbindung mit Österreich einging. 1808 gewährte Maximilian Bayern eine Verfassung, die 1818 weitgehend überarbeitet wurde und in dieser Form (mit gewissen Ergänzungen und Verbesserungen) bis zum Ende der Monarchie 1918 genau 100 Jahre lang in Kraft bleiben sollte. Die Neugestaltung Münchens übertrug der König dem Baumeister Karl von Fischer, der von Emanuel Joseph von Hérigoyen und Gustav von Vorherr abgelöst wurde. 1808 gründet er die Akademie der Bildenden Künste München. 1818 erbaute Maximilian für Prinz Karl die Gatterburg in Pasing. Maximilian I. Joseph starb am 13. Oktober 1825 im Schloss Nymphenburg und wurde in der Theatinerkirche in München beigesetzt.


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