Altdeutschland Silber Taler Anhalt Bernberg

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Anhalt Bernburg Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutetaler 1834
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutetaler 1834


Anhalt Bernburg Alexander Carl, 1834-1863 Silber Doppeltaler 1840
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834-1863 Silber Doppeltaler 1840


Anhalt Bernburg Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutevereinstaler 1862
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutevereinstaler 1862


Anhalt Bernburg Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutevereinstaler 1862
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834-1863 Silber Ausbeutevereinstaler 1862


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.


Anhalt Bernburg Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Anhalt Bernburg Taler
Alexius Friedrich Christian, 1796-1834


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834 - 1863 2 1/2 Silbergroschen 1861


Anhalt Bernburg Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Anhalt Bernburg Taler
Alexius Friedrich Christian, 1796-1834


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
Alexander Carl, 1834-1863. Vereinstaler 1859


Anhalt Bernburg Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Anhalt Bernburg Taler
Christian II., 1630-1656. Reichstaler 1635, mit Titel Ferdinands II


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
Viktor Friedrich 1721-1765. Groschen 1757, IGS-Silberhütte


Anhalt Bernburg Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Anhalt Bernburg Taler
Alexius Friedrich Christian 1796-1834. 1/3 Taler 1799, HS-Silberhütte


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
Viktor Friedrich 1721-1765. Groschen 1757, IGS-Silberhütte


Anhalt Bernburg Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Anhalt Bernburg Taler
Groschen 1840, A-Berlin


Anhalt Bernburg Sachsen-Anhalt Anhalt-Bernburg, Herzogtum 1/2 Silber Konventionstaler. Alexius Friedrich Christian, 1806-1834, 1796-1806 Fürst 1809, Bernburg.
Anhalt Bernburg Taler
FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM Victor Amadeus, 1656-1718. Taler 1711, auf die Wiederaufnahme des Bergbaues im Birnbaumer Zuge bei Harzgerode
 

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Altdeutschland Silber Taler Münzen Anhalt Bernburg
Altdeutschland Silber Taler Münzen Anhalt Dessau
Altdeutschland Silber Taler Münzen Anhalt Köthen

Das Fürstentum Anhalt Bernburg war ein deutsches Fürstentum zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, des Rheinbundes und des Deutschen Bundes. Es bestand unter diesem Namen von 1252 bis 1468 und von 1603 bis 1863. Dann wurde das Territorium in das Herzogtum Anhalt eingegliedert. Das Fürstentum Anhalt Bernburg entstand 1252 durch Erbteilung des Fürstentums Anhalt Zerbst in Anhalt Aschersleben, Anhalt Bernburg und Anhalt Zerbst. 1468 erlosch die regierende Fürstenfamilie im Mannesstamm, und Anhalt Bernburg fiel an das Fürstentum Anhalt Zerbst. Das Fürstentum Anhalt Bernburg entstand 1603 erneut durch Erbteilung von Anhalt Zerbst in Anhalt Dessau, Anhalt Bernburg, Anhalt Köthen, Anhalt Plötzkau und Anhalt Zerbst. Durch Erbteilung wurde 1635 das Fürstentum in Anhalt Bernburg und Anhalt Harzgerode aufgespalten; die beiden Teile wurden 1709 erneut vereinigt. Eine erneute Erbteilung erfolgte 1718 in Anhalt Bernburg und Anhalt Bernburg Schaumburg Hoym. 1806 kam es mit der Rheinbundakte zur Erhebung zum Herzogtum und 1812 zur Zusammenführung beider Teilterritorien. Seit 1815 war das Herzogtum Mitglied des Deutschen Bundes. 1847 fiel Anhalt Köthen Plötzkau an Anhalt Bernburg. Mit dem Aussterben der Bernburger Linie 1863 wurde das Territorium mit dem Herzogtum Anhalt Dessau vereinigt und es entstand des neue Herzogtum Anhalt mit der Hauptstadt Dessau. Die Hauptstadt des Territoriums war Bernburg, Landesherren waren die askanischen Fürsten von Anhalt Bernburg.

Die anhaltischen Fürstentümer entstanden 1603, als die Söhne des Joachim Ernst das Land in die 5 Fürstentümer zu Dessau, Bernburg, Plötzkau, Zerbst und Köthen aufteilten. Beim Erlöschen einer Linie sukzedierten die anderen, beim Erlöschen des gesamten Hauses Anhalt sollte die Herrschaft auf die Hohenzollern in Preußen  übergehen. Senior des Hauses war jeweils der älteste regierende Fürst. Bei Auflösung des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation bestanden nur noch die Fürstentümer zu Dessau, Bernburg und Köthen. Alexius Friedrich Franz zu Bernburg hatte unter dem 8. April 1806 von Kaiser Franz II. die Herzogwürde verliehen bekommen. Am 8. April 1807 nahmen auch die Fürsten zu Dessau und Köthen den Herzogstitel an.  Als souveräne Herzöge traten sie 1807 dem Rheinbund bei und wurden 1815 Mitglied des Deutschen Bundes. Durch die Abtretung größerer sächsischer Landesteile an Preußen 1815 waren die anhaltischen Fürstentümer von preußischem Gebiet umgeben, was einen stärkeren politischen Einfluss Preußens zur Folge hatte. 1821 unterzeichneten die Herzöge die Elbschifffahrtzakte. Dem preußischen Zoll- und Handelsverein traten Bernburg am 7. Juni 1826, Dessau und Köthen am 16. Juli 1828 bei. 1834 wurden sie Mitglieder im Deutschen Zoll- und Handelsverein.

Im Jahre 1848 kam es auch in den anhaltischen Fürstentümern zu Verfassungskämpfen. Dessau erhielt am 29. Oktober 1848 eine demokratische Verfassung, die aber von der Reaktion bereits am 4. November 1851 wieder aufgehoben wurde. In Bernburg bildete sich eine provisorische Regierung. Der Landtag erbat vom Reichsverweser Erzherzog Johann die Sendung eines Reichskommissars. Dagegen wandte sich die reaktionäre Politik der bernburgischen Regierung, die sich am 9. Juni 1849 von der Reichsverfassung lossagte und dem Dreikönigsbündnis anschloss. Am 1. Oktober 1859 erhielten Anhalt-Dessau und Anhalt-Bernburg eine feudalständische Verfassung. Bereits 1853 waren nach dem Erlöschen der Köthener Linie die beiden Herzogtümer Köthen und Dessau vereinigt worden. Als am 19. August 1863 Herzog Alexander Carl zu Bernburg, ohne Nachkommen zu hinterlassen, starb, fiel auch Bernburg an Leopold Friedrich zu Dessau, der nach 260-jähriger Spaltung Anhalt wieder vereinigen konnte. Im Deutschen Krieg 1866 beteiligte sich Anhalt auf preußischer Seite; es trat am 18. August 1866 dem Norddeutschen Bund bei.

Im Deutschen Reich bestand Anhalt bis 1918 als Herzogtum, danach bis 1945 als Freistaat und bis 1952 mit der ehemaligen Provinz Sachsen als Land Sachsen –Anhalt. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 ist Sachsen-Anhalt eines der 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausprägung von Münzen war in den 3 Herzogtümern unterschiedlich. Vor 1840 ließ besonders Anhalt-Bernburg in größerem Umfang Münzen schlagen. Nach dem Konventionsmünzfuß prägten die Fürsten zu Anhalt-Zerbst seit 1763 und zu Anhalt-Bernburg seit 1793 aus der feinen Mark Silber zu ca. 234 g: 10 Konventionstaler = 20 Gulden ( 2/3 Taler ) = 40 Halbgulden ( 1/3 Taler ) = 80 Sechsteltaler. Gerechnet wurde in Konventionskurant (vgl. Sachsen, Königreich ): 1 Reichstaler = 24 Groschen = 288 Pfennige. Seit 1834 wurden die Taler im preußischen 14-Taler-Fuß ausgebracht. Im Jahre 1840 traten die anhaltischen Fürsten der Dresdener Münzkonvention bei und münzten aus der Mark 7 Doppeltaler oder Vereinsmünzen = 14 Taler. Für die Scheidemünzen galt allerdings weiterhin der alte Fuß. Erst am 1. Juli 1850 nahm Anhalt-Dessau den preußischen Scheidemünzfuß: 1 Taler = 30 Silbergroschen = 360 Pfennige an. Gemäß dem Wiener Münzvertrag übernahmen Anhalt-Dessau und Anhalt-Bernburg 1857 den 30-Taler-Fuß: 1 Zollpfund ( 500 g ) = 15 Doppeltaler = 30 Taler.


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