Euro Kursmünzensätze

Belgien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Belgien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Bundesrepublik Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Deutschland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Finnland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Finnland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Frankreich Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Frankreich Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Griechenland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Griechenland Kursmünzen Sondermünzen Folder

Irland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Irland Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Italien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Italien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Luxemburg Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Luxemburg Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Malta Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Malta Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder


Die Euromünzen sind die in derzeit 16 Ländern der Europäischen Union sowie den Nicht-EU-Staaten Monaco, San Marino und Vatikanstadt in Umlauf gebrachten Münzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro. Euromünzen wurden ab dem 1. Januar 2002 eingeführt. Das Prägejahr der Münzen kann aber bis 1999 zurückgehen, also dem Jahr, in dem die Währung offiziell als Buchgeld eingeführt wurde. Ein Euro wird unterteilt in 100 Cent; es gibt acht Nennwerte für Münzen. Alle Euro-Staaten haben eine gemeinsame Vorderseite ihrer Münzen, die den Wert der Münze zeigt. Sie wurde vom belgischen Designer Luc Luycx entworfen. Auf der 1-, 2-, und 5-Cent-Münze ist Europa in Relation zur Welt dargestellt. Auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen waren die einzelnen EU-Staaten (man beachte, dass die EU-Mitglieder, die nicht am Euro teilnehmen, ebenfalls dargestellt waren, wie z. B. Großbritannien) zu sehen. Schließlich zeigten die 1- und 2-Euro-Münzen ein zusammenhängendes Europa der 15 alten EU-Länder. Alle Münzen zeigen auch noch 12 Sterne als Symbol Europas; dies hat nichts mit „12 Staaten“ zu tun, wie fälschlicherweise oft vermutet wird. Mit der Einführung des Euro am 1. Januar 2007 in Slowenien wurden die gemeinsamen Vorderseiten der Münzen einer Neugestaltung unterzogen. Statt wie bisher die (alten) Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeigen die revidierten Geldstücke den Kontinent Europa (inklusive Nicht-EU-Gebiete, jedoch ohne Island). Dabei entfällt auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen der Zwischenraum zwischen den einzelnen Ländern, und auf den 1- und 2-Euro-Münzen wird ganz auf die Darstellung von Staatsgrenzen verzichtet. Die 1-, 2- und 5-Cent-Münzen wurden nicht geändert, obwohl auch auf ihnen die Lage der alten EU in der Welt abgebildet ist. Die meisten Euro-Länder begannen mit der Einführung der neuen Vorderseiten 2007, so auch Monaco, das 2007 nur eine neue 1-Euro-Münze herausgab. In Italien, Österreich, Portugal, San Marino und in der Vatikanstadt wurde die neue Vorderseite erst 2008 eingeführt. Auch für die nationalen Rückseiten sind neue Gestaltungsrichtlinien vorgesehen. So soll künftig der Name des Herausgeberstaats erscheinen (wie es bisher schon in einigen Ländern der Fall ist). Auf eine Wiederholung der Wertangabe (wie bislang auf den österreichischen Münzen) soll verzichtet werden, es sei denn, im entsprechenden Land wird ein anderes als das lateinische Alphabet verwendet. Neben Griechenland und der Republik Zypern könnte das in der Zukunft auch Bulgarien betreffen. Allerdings müssen die bisherigen Euro-Länder ihre Darstellungen nicht sogleich überarbeiten, sondern erst bei einer eventuellen Neugestaltung. Finnland begann mit der Umsetzung der neuen Richtlinien 2007, Belgien folgte 2008 und Spanien 2010.

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Monaco Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Monaco Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Niederlande Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Niederlande Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Österreich Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Österreich Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Portugal Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Portugal Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

San Marino Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro San Marino Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Slowakei Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Slowakei Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Slowenien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Slowenien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Spanien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Spanien Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Vatikan Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Vatikan Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Zypern Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder 2 Euro Zypern Kursmünzen KMS Sondermünzen Folder

Die Größe, Masse und andere technische Spezifikationen der Münzen sollen unverändert bleiben, um den Übergang von alten zu neuen Münzen nicht zu erschweren. Im Zuge einer Empfehlung der Europäischen Kommission vom 19. Dezember 2008 wurden die Richtlinien zur Neugestaltung der nationalen Rückseiten weiter konkretisiert. Demzufolge ist im Normalfall eine Änderung der nationalen Seiten nicht mehr möglich. Bisher galt die Empfehlung, dass bis Ende des Jahres 2008 keine Änderungen erfolgen sollten. Jetzt sind Neugestaltungen nur mehr unter den folgenden Voraussetzungen erlaubt: Die Länder, deren Münzen den oben beschriebenen Empfehlungen noch nicht entsprechen (Deutschland, Griechenland, Luxemburg, Niederlande und Österreich), können die notwendigen Anpassungen jederzeit vornehmen, es besteht aber keine Verpflichtung dazu. Die Länder, deren Münzen das jeweilige Staatsoberhaupt abbilden, dürfen das Porträt frühestens nach 15 Jahren aktualisieren. Daraus ergeben sich derzeit folgende mögliche Neugestaltungstermine: Belgien 2023, Luxemburg 2014, Monaco 2021, Niederlande 2014, Spanien 2014 und Vatikanstadt 2021. Beim Tod eines Staatsoberhauptes ist weiterhin eine sofortige Neugestaltung der Münzen möglich. Allerdings ist es nicht mehr vorgesehen, für den Zeitraum zwischen dem Tod des alten und der Bestellung des neuen Staatsoberhauptes einen eigenen Münzsatz herauszugeben. Bereits vorgenommene und genehmigte Änderungen von nationalen Münzseiten bleiben bestehen. Alle bisherigen Euromünzen behalten ihren Wert und bleiben im Umlauf. Es ist vorgesehen, dass alle derzeitig gültigen Empfehlungen und Richtlinien im Jahr 2015 überdacht werden, so dass sie dann gegebenenfalls auch wieder abgeändert werden können. Jedes Land, das am Euro teilnimmt, hat seine eigene Gestaltung der Rückseite. Diese reicht von der einfachen Abbildung des Staatsoberhaupts (zum Beispiel Belgien) bis zu einer unterschiedlichen Ausführung für jede einzelne Münze (zum Beispiel Österreich). Alle Münzen zeigen auf dieser Seite die Jahreszahl und die 12 Sterne der EU-Flagge. Obwohl nur 16 Staaten der EU an der Währungsunion beteiligt sind, gibt es 19 verschiedene Münzsätze. Monaco, San Marino und die Vatikanstadt sind keine EU-Mitglieder, befanden sich jedoch vor der Euroeinführung aufgrund von Währungsvereinbarungen in einer Währungsunion mit Frankreich bzw. Italien. Daher wurde es als notwendig erachtet, die Währungsvereinbarungen durch neue bilaterale Übereinkommen mit der Europäischen Union zu ersetzen, welche diesen Ländern das Recht einräumen, eigene Euromünzen zu prägen. Mit Andorra, Montenegro und dem Kosovo wurden keine solchen Abkommen zur Einführung nationaler Euromünzen getroffen. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank waren Ende 2007 rund 76 Mrd. Euromünzen mit einem Gesamtwert gut 19 Mrd. Euro im Umlauf. Dabei ist die Umlaufmenge der einzelnen Münzen mit Ausnahme der 50-Cent-Münze umso höher, je niedriger ihr Nennwert ist. Beim Umlaufwert verhält es sich umgekehrt, die 2-Euro-Münze hat den größten Anteil am Umlaufwert der Euromünzen, die 1-Cent-Münze den geringsten. Im Vergleich zu den Eurobanknoten machen die Münzen nur 2,8 % des gesamten Bargeldumlaufs von 696 Mrd. Euro aus. Jedoch sind die Umlaufmengen der einzelnen Banknoten geringer. Nur die 50-Euro-Note ist häufiger als die 2-Euro-Münze, aber seltener als alle anderen Münzen.