Euro Kursmünzensatz

Vatikan Euro Münzen (Kursmünzen)
Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder
Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder Euromünzen Vatikan KMS Folder
Vatikan Vatican: 2 Euro; 1 Euro; 50 Cent; 20 Cent, 10 Cent, 5 Cent, 2 Cent, 1 Cent
Vatikan Prägejahr: 2002; 2003; 2004; 2005; 2006; 2007; 2008


Vatikan Euro Münzen (Sondermünzen)
Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2004

Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2005

Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2006

Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2007

Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2008

Euromünzen Vatikan 2 Euro Folder
2 Euro Sondermünze Vatikan Folder 2009


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Euro Kursmünzensatz

Vatikan Euro Münzen (Folder)
Der Vatikan ist kein EU-Mitglied, befindet sich aber, genau wie San Marino, in einer Währungsunion mit Italien. Durch ein Abkommen mit Italien vom 29. Dezember 2000 erhielt der Vatikanstaat das Recht den Euro als offizielle Währung einzuführen. Bis zum 31. Dezember 2001 als Buchwährung, ab dem 1. Januar 2002 löste der Euro die italienische Lira auch als Bargeld ab. Die bis dahin im Umlauf befindlichen, auf Lira und Lire (Plural von Lira) lautenden Münzen und Banknoten wurden noch bis zum 28. Februar 2002 als Zahlungsmittel akzeptiert. Alte Münzen und Banknoten können bei der Banca d´ Italia betraglich unbegrenzt und kostenlos gegen Euro getauscht werden. Der Umtausch ist bis zum 28. Februar 2012 möglich. Obwohl die Vatikanstadt kein Mitglied der Europäischen Union ist, wurde in einer bilateralen Währungsvereinbarung festgelegt, dass die Vatikanstadt eine bestimmte Anzahl von Münzen prägen darf, die dem italienischen Prägekontingent hinzugerechnet werden. Ähnliche Vereinbarungen wurden auch mit zwei anderen europäischen Kleinstaaten (San Marino und Monaco) geschlossen. Diese Währungsvereinbarungen wurden als notwendig erachtet, da sich diese Staaten vor der Euroeinführung in einer Währungsunion mit Italien beziehungsweise Frankreich befanden. Die vatikanischen Euromünzen – der Vatikan durfte ursprünglich jährlich Münzen im Wert von 670.000 Euro prägen, seit 2004 sind es eine Million Euro – haben die kleinste Ausgabeauflage aller Euromünzen und sind daher Sammlerobjekte. Die bisherigen Auflagen waren schon vor der offiziellen Ausgabe ausverkauft und gelangten daher nie in den normalen Geldumlauf, sind aber offizielles Zahlungsmittel. Wer die Münzen erwerben will, muss mit einer Summe von bis zu 300 Euro und mehr rechnen. Höhere Auflagen sind nur erlaubt in einem so genannten „Heiligen Jahr“ (das nächste ist 2025), bei besonderen Jubiläen, z. B. Dienstjubiläum des Papstes (2003 – 25 Jahre Pontifikat von Johannes Paul II.), oder beim Tod des Papstes (2. April 2005 – Tod von Johannes Paul II.). Dann wird dem Vatikan gestattet zusätzliche Münzen im Wert von 250.000 Euro (bzw. seit 2004 300.000 Euro) zu prägen. Die EU beabsichtigt offenbar, den Verkauf der Euro-Münzen des Vatikans mit über dem Nennwert liegenden Beträgen zu begrenzen. Die vatikanischen Euromünzen werden in Rom/Italien geprägt und tragen das aktuelle Prägejahr (ab 2002). Der Vatikan darf jedes Jahr Münzen im Nennwert von 670.000 Euro (ab 2004: 1.000.000 Euro; inkl. Sondermünzen) prägen. In einem Heiligen Jahr, im Falle der Sedisvakanz oder der Eröffnung eines ökumenischen Konzils dürfen zusätzlich Münzen im Nennwert von 201.000 Euro (ab 2004: 300.000 Euro) geprägt werden. Der Vatikan gab offiziell keine Starterkits aus, im Mai 2002 tauchten im Münzhandel aber Kits mit einer angeblichen Auflage von 2.000 Stück auf. Sie sollen nur an Mitarbeiter des Vatikans abgegeben worden sein. Die Originalität wurde bisher aber nicht bestätigt. Die vatikanischen Euromünzen zeigen auf der nationalen Seite das Porträt von Papst Johannes Paul II., gestaltet wurde das Motiv von Professor Ing. Guido Veroi. Nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. ist nun ab 2006 der neue Papst Bendikt XVI. auf den Münzen des Kirchenstaats abgebildet. Gestaltet wurde das Motiv von Daniela Longo. Die 2 Euromünze trägt als Randschrift 6x 2 * * (in wechselnder Ausrichtung). Jede Prägeserie der vatikanischen Euromünzen hat das gleiche Motiv für alle acht Münzen: Das Portrait des Papstes, den Schriftzug CITTÀ DEL VATICANO (deutsch: Vatikanstadt), die 12 Sterne der EU und das Prägejahr. Im Fall der Sedisvakanz wird das Bild des Papstes durch das Wappen der Apostolischen Kammer ersetzt. Wegen der Abbildung des Papstes hatte es im Vorfeld Proteste – vor allem in Skandinavien und Frankreich – gegeben. Die Gegner führten u. a. an, dass die Abbildung religiöser Symbole das weltanschauliche Neutralitätsgebot verletze und deshalb nicht gestattet sei. Der Vatikan konnte sich aber mit seiner Auffassung, die Abbildung eines Staatsoberhaupts sei legitim, durchsetzen. Die erste Prägeserie zeigte auf der nationalen Seite das Profil von Papst Johannes Paul II. Da die Euromünzen des Jahrgangs 2005 zum Zeitpunkt des Todes von Papst Johannes Paul II. bereits geprägt waren, wurden sie ungeachtet dieses Ereignisses mit seinem Konterfei im Mai 2005 herausgegeben. Mit dem Tod von Johannes Paul II. wurde ein Euromünzsatz in einer Auflage von 60.000 Stück geprägt, der auf der nationalen Seite die Insignien der Apostolischen Kammer sowie das Wappen des Kardinalkämmerers und den Schriftzug ·SEDE·VACANTE·MMV· abbildet. Zusätzlich lässt der Kardinalkämmerer mit Eintritt der Sedisvakanz eine vatikanische Sondermünze prägen. Auf der Vorderseite sind die Insignien der Apostolischen Kammer und das Wappen des Camerlengo sowie die Inschrift Sede Vacante zu sehen. Die Rückseite der Münze zeigt eine Taube, das Symbol des Heiligen Geistes mit der Inschrift Veni Sancte Spiritus (Komm Heiliger Geist) Entworfen wurde das Motiv von Daniela Longo, die Kupferstecherin der 1- und 20-Cent-Münzen war Maria Angela Cassol, der 2- und 50-Cent-Münze Luciana De Simoni, der der 5-Cent- und 1-Euro-Münze Ettore Lorenzo Frapiccini und die der 10-Cent- und 2-Euro-Münze war Maria Carmela Colaneri. Am 27. April 2006 wurden erstmals vatikanische Euromünzen mit dem Portrait von Papst Benedikt XVI. in Umlauf gebracht. Auch hier ist der Bildhauer aller Motive Daniela Longo, ebenso sind die Kupferstecher dieselben wie bei der zweiten Prägeserie. Die ab 2007 neu gestaltete Vorderseite der Euromünzen (neue Europakarte) wurde in der Vatikanstadt erst 2008 eingeführt. Seit 2004 ist jedes Land innerhalb des Euroraumes berechtigt, jährlich eine 2-Euro-Gedenkmünze herauszugeben. Diese sind im gesamten Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel. Die Vatikanstadt prägte 2004 2-Euro-Münzen, die auf der nationalen Seite, anlässlich des 75. Jahrestages des Abschlusses der Lateranverträge, eine Karte mit den Grenzen des Vatikans und den Petersdom abbildete. Im Jahr 2005 wählte man als nationales Motiv anlässlich des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln, eine Abbildung des Kölner Doms. Der Bildhauer des Motivs für die Münze „XX. Weltjugendtag in Köln“ ist Daniela Longo, der Kupferstecher der Münze ist Ettore Lorenzo Frapiccini. Im Jahr 2006 wurde mit der Gedenkmünze des 500-jährigen Bestehens der Schweizergarde (der Leibgarde des Papstes) gedacht. Die Gedenkmünze des Jahres 2007 wurde anlässlich des 80. Geburtstags von Papst Benedikt XVI. herausgegeben, die 2008 anlässlich des Paulusjahres.



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