Euro Kursmünzensatz
San Marino Euro Münzen (Kursmünzen)
San Marino: 2 Euro; 1 Euro; 50 Cent; 20 Cent, 10 Cent, 5 Cent, 2 Cent, 1 Cent
San Marino Prägejahr: 2002; 2003; 2004; 2005; 2006; 2007; 2008
San Marino Euro Münzen (Sondermünzen)
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2004
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2005
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2006
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2007
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2008
2 Euro Sondermünze San Marino Folder 2009

Quelle: Mit sehr guten Service ist die
EZB
Euro Kursmünzensatz
San Marino Euro Münzen (Folder)Die san-marinesischen Euromünzen sind die in San Marino in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro. San Marino ist zwar kein Mitglied in der Europäischen Union, befindet sich aber seit den ersten Verträgen mit dem neu gegründeten Italienischen Königreich vom 22. März 1862 (siehe Geschichte San Marinos) in einer Währungsunion mit Italien. Zur Einführung des Euro schloss Italien im Namen der EU am 29. November 2000 einen Vertrag mit San Marino. Doch dies war nur der formelle Abschluss: Schon am 16. Dezember 1998 wurde in San Marino das Gesetz erlassen, das die Einführung zum 1. Januar 1999 regelte. Die Einführung des Bargeldes erfolgte genauso wie in Italien. Prägungskontingente für san-marinesische Euromünzen werden von Italien abgezogen (derzeit 1,9 Millionen Euro jährlich). Seit 2004 ist jedes Land innerhalb des Euroraumes berechtigt jährlich eine 2-Euro-Gedenkmünze herauszugeben. Diese sind im gesamten Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel. San Marino prägte 2004 2-Euro-Münzen, die auf der nationalen Seite eine Büste des Historikers und Numismatikers Bartolomeo Borghesi abbildete. Im Jahr 2005 wählte man anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen Weltjahrs der Physik eine freie Interpretation des allegorischen Bildes von Galileo Galilei, bekannt als Das Studium der Planeten. Im Jahr 2006 wurde mit der Gedenkmünze dem 500. Jahrestag des Todes von Christoph Columbus gedacht. Die nationale Seite der 2007 erschienenen Gedenkmünze bildet aus Anlass seines 200. Geburtstags Giuseppe Garibaldi ab. Im Jahr 2008 wurde mit der Gedenkmünze des Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs gedacht. San Marino hat keine eigenen Starterkits hergestellt, an die Bevölkerung wurden italienische Kits abgegeben. Die Motive der nationalen Münzseiten wurden von dem Hamburger Bildhauer Frantisek Chochola entworfen und haben die Geschichte und die Baudenkmäler San Marinos zum Inhalt. 1 Eurocent: Dritter Festungsturm des Monte Titano 2 Eurocent: Freiheitsstatue (steht vor dem Regierungspalast) 5 Eurocent: Erster Festungsturm des Monte Titano 10 Eurocent: Basilika des heiligen Marino 20 Eurocent: Der heilige Marino 50 Eurocent: Die drei Wehrtürme Guaita, Cesta und Montale 1 Euro: Wappen der Republik San Marino 2 Euro: Regierungspalast (Palazzo Pubblico) von San Marino Als Zeichen für den Künstler Frantisek Chochola tragen alle Münzen ein ligiertes CH. Die 2 Euro Münze trägt als Randschrift 6x 2 * * (in wechselnder Ausrichtung). Geprägt werden die San Marinesischen Euromünzen bei der staalichen MünzprägestätteItaliens, Instituto Poligrafico e Zecca dello Stato (IPZS) in Rom. Die Prägung begann am 22. Mai 2001, aufgeprägt wurde die Jahreszahl 2002, ab 2003 wird die jeweils aktuelle Jahreszahl geprägt. Gemäß der Währungsvereinbarung mit Italien darf San Marino jährlich Münzen im Nennwert von 1.944.000 Euro ausgeben, diese Summe kann alle 2 Jahre geändert werden und wird auf das Kontingent von Italien angerechnet. Als Besonderheit hat sich San Marino trotz Euro-Einführung das Recht behalten Scudo-Münzen zu prägen, welches jährlich in Form von Gold-Gedenkmünzen in kleiner Stückzahl ausgeübt wird. San Marino hat weiterhin das Recht, auf Scudo lautende Goldmünzen auszugeben, die jedoch außerhalb des Staatsgebiets nicht den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben. Die Münzen wurden vom Hamburger Bildhauer Frantisek Chochola entworfen, sie haben die Geschichte und die Baudenkmäler San Marinos zum Inhalt. Daher finden sich auf jeder Münze die ligierten Initialen des Künstlers. Auf jeder Münze sind der Schriftzug San Marino und der Buchstabe R für die Prägestätte Rom (Istituto Poligrafico e Zecca Dello Stato). Rechts unten auf den Münzen finden sich die Initialen des Graveurs, ELF (Ettore Lorenzo Frapiccini), und die Abkürzung INC (für incidit: graviert von). Die 1-Cent-Münzen zeigen den dritten Festungsturm „Il Montale“ (13. Jahrhundert), die 2-Cent-Münzen eine von Stefano Galletti (1883–1905) gestaltete Statue, die auf dem Platz vor dem Regierungspalast, der „Piazza della Libertà“, steht. Auf dem 5-Cent-Stück ist der erste Festungsturm „La Guaita“ (10./11. Jahrhundert) dargestellt. Die 1826 im Stil des Klassizismus erbaute Kirche „Basilica del Santo“ (Basilika des Hl. Marinus) ist auf der Rückseite der 10-Cent-Münze zu finden. Die Rückseite der 20-Cent-Münze ist dem Gründungsvater San Marinos – dem Heiligen Marino – gewidmet. Die Vorlage für diese Abbildung liefert ein Teil eines Gemäldes von Guercino aus dem 17. Jahrhundert. Die drei Festungstürme San Marinos („La Guaita“, „Cesta“, „Il Montale“) sind auf der Rückseite der 50-Cent-Münze zu finden. Auch die beiden Münzen aus Bimetall sind der Geschichte und den Bauwerken San Marinos gewidmet. Die 1-Euro-Münze ziert auf der Rückseite das Staatswappen San Marinos, das alle drei Festungstürme enthält. Die Frontseite des im 19. Jahrhundert im historischen Stil konstruierten Regierungspalastes wird auf der Rückseite der 2-Euro-Münze abgebildet. aaDie ab 2007 neu gestaltete Vorderseite der Euromünzen (neue Europakarte) wurde in San Marino erst 2008 eingeführt. San Marino ist kein EU-Mitglied, befindet sich aber in einer Währungsunion mit Italien, durch die es eigene Euromünzen prägen darf. Seit dem 1. Januar 1999 ist der Euro die offizielle Währung in der ältesten Republik der Welt. Bis zum 31. Dezember 2001 als Buchwährung, ab dem 1. Januar 2002 löste der Euro die italienische Lira auch als Bargeld ab. Die bis dahin im Umlauf befindlichen, auf Lira und Lire (Plural von Lira) lautenden Münzen und Banknoten wurden noch bis zum 28. Februar 2002 als Zahlungsmittel akzeptiert. Alte Münzen und Banknoten können bei der Banca d´ Italia betraglich unbegrenzt und kostenlos gegen Euro getauscht werden. Der Umtausch ist bis zum 28. Februar 2012 möglich.
