Besetzte Gebiete Reichskreditkasse
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Jäger 618 5 Reichspfennig Zinn Sondermünze
Jahrgang 1940, 1941
Münzen Besetzte Gebiete Reichskreditkasse
Reichskreditkasse: 1939 erklärte der Oberbefehlshaber des Heeres die Reichsmarkzahlungsmittel als gesetzliches Zahlungsmittel für besetzte Gebiete. Die für die Heeresangehörigen vorgesehenen Münzen wurden jedoch von den Soldaten nicht genützt, da diese lieber die einheimische Währung verwendeten, deshalb wurde die Prägung dieser Münzen bald abgesetzt.
Die bisher letzten deutschen Lochmünzen wurden zwischen 1940 und 1941 von der Reichskreditkasse ausgegeben. Im Umlauf waren sie vor allem in den besetzten Gebieten in Osteuropa, nicht jedoch in Deutschland selbst. Dabei handelte es sich um 5- bzw. 10-Pfennig aus Zink.
Als Lochmünze wird in der Numismatik eine Münze bezeichnet, die in der Mitte ein Loch besitzt. Grund für die Produktion von Lochmünzen ist die Materialeinsparung, die durch das Loch erzielt wird. Wurde das Loch jedoch nach dem Prägen später in die Münze eingefügt, so spricht man von einer gelochten Münze. Münzen werden zum Beispiel zum Entwerten oder um sie an einer Kette anhängen zu können nachträglich gelocht.

