Besetzte Gebiete Königreich Polen

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Besetzte Gebiete 1. Weltkrieg Königreich Polen
Jäger 604 1 Fenig Eisen Sondermünze
Jahrgang 1917 F & 1918 F


Besetzte Gebiete 1. Weltkrieg Königreich Polen
Jäger 605 5 Fenigow Eisen Sondermünze
Jahrgang 1917 F & 1918 F


 

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Besetzte Gebiete Königreich Polen

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Besetzte Gebiete 1. Weltkrieg Königreich Polen
Jäger 606 10 Fenigow Eisen Sondermünze
Jahrgang 1917 F & 1918 F


Besetzte Gebiete 1. Weltkrieg Königreich Polen
Jäger 607 20 Fenigow Eisen Sondermünze
Jahrgang 1917 F & 1918 F



Geplantes Königreich Polen: Die deutsche Besatzungsmacht sah ein Königreich Polen vor und ließ 1916 von der neu gegründeten Reichskreditkasse Scheidemünzen (meist aus Zinn) prägen die der deutsche Mark gleichwertig sein sollten (100 Pfennig = 1 Mark). Die alte Währung, der Rubel, wurde 1917 von diesen Sondermünzen zum Kurs von 2,16 Mark abgelöst. Vorerst wurden nur 20-, 10-, 5- und 1-Pfennig-Stücke geprägt. Im darauffolgenden Jahr wurde die Besatzungsverwaltung jedoch gestürzt, und damit blieb es in Polen allein bei den bisher geprägten Pfennigen, bis diese 1923 durch eine eigene Zahlungsmittel ersetzt wurden.
Von preußisch-polnischer Seite setzte sich Bogdan von Hutten-Czapski bei Hans von Beseler, dem Generalgoverneur in Warschau, energisch für die geplante Wiedererrichtung des Königreiches Polen unter deutschem Protektorat ein. Er vertrat ein großpolnisches Programm der historischen Einheit Polens, ungeachtet ethnographischer Gegebenheiten und forderte mit Rücksicht auf die Mittelmächte vorerst nur russische Gebiete: Litauen, Weißrussland und bedeutende Teile der Ukraine. Im Gespräch mit Bethmann Hollweg im Juni 1916 trat er gegen die „austropolnische Lösung“ auf. Austro-Polnische Lösung: Auf österreichisch-polnischer Seite drängten viele einflussreiche galizische Politiker auf die „austropolnische Lösung“. Der ehemalige Außenminister Gołuchowski ließ sich von Bethmann Hollweg bestätigten, dass Russisch-Polen der Doppelmonarchie unter Bevorzugung der trialistischen Lösung durch Deutschland überlassen werde. Gołuchowski, der gegen die subdualistischen Pläne von Außenminister Buriáns und eine Teilung Galiziens auftrat, versuchte im September 1915 in Warschau die Polen für einen Staatenbund unter deutsch-ungarisch-polnischer Vorherrschaft zu gewinnen. Er plante sogar Anfang 1916 zur Durchsetzung des Trialismus den ungarischen Ministerpräsidenten Tisza zu stürzen und durch Andrássy, einen Befürworter des Trialismus, zu ersetzen.